Biotopmanagement - Schäferei Kerstlingerode

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Biotopmanagement

Übersicht
Landschaftspflege
Eines vorweg: Landschaftspflege ist keine Gartenpflege, wie Rasen mähen oder Hecke schneiden. Benötigst Du solche Dienste, wende dich bitte an einen Garten- und Landschaftsbaubetrieb!
In der Landschaftspflege gilt es, seltene und schützenswerte Fauna und Flora sowie deren Komplex zu erkennen, zu schützen und zu fördern.

In unserer Landschaft gibt es etliche Biotope die nach §28a des Niedersächsischen Naturschutzgesetzes aufgrund ihres Vorhandenseins geschützt sind (z. B. Quellen, Magerrasen). Hinzu kommen Flächen, die nach der FFH-Richtlinie eine geschützte Fauna und Flora aufweisen oder Flächen die einen anderweitigen Schutzstatus, wie z. B. ein Flächenhaftes Naturdenkmal, besitzen. Hierbei gilt u.a. auch das Verschlechterungsverbot.

Die meisten dieser Flächen müssen weiterhin kulturbedingt gepflegt werden. Die natürlichste und kostengünstigste Option ist eine extensive Beweidung mit Schafen, Ziegen, Rindern, Pferden oder Esel. Jedoch ist es nicht immer möglich oder gewollt, diese Landschaftspfleger einzusetzen. Dies kann mehrere Gründe haben:

  • Das Sukzessionsstadium ist so weit fortgeschritten, dass eine ordentliche Beweidung, aufgrund der starken Verbuschung durch Schlehe oder Weißdorn, nicht mehr möglich ist. Im einfachsten Fall werden dann Schneisen in die Verbuschung eingebracht, so dass sich die Tiere von außen nach innen durchfressen können.

  • Einige Flächen reagieren äußerst empfindlich auf Nährstoffeintrag, wie den Kot der Tiere. Ein flächiges Befahren mit schwerer Maschine ist aufgrund der Bodenverdichtung auf Feuchtwiesen oder auf Flächen mit exponierten Hangneigungen auch nicht immer möglich. Hier kann dann nur noch eine motor-manuelle Mahd mit Balkenmäher oder Sense stattfinden.

  • Ein weiterer Grund für eine motor-manuelle Mahd ist die Nachpflege einer zuvor beweideten Fläche. Durch einen mangelnden Beweidungsdruck oder einer nicht optimalen Tierartenauswahl tritt nur ein ungenügendes Beweidungsergebnis ein. Überstehende Stockausschläge wie dem von Hartriegel oder Brombeeren müssen dann entfernt werden.

Auftraggeber ist in der Regel das Umweltamt der Stadt oder des Landkreises Göttingen. Bei Flächen die regelmäßig gepflegt werden, werden die jährlichen Verbesserungen zum Zustand des Biotops dokumentiert. Neben den eigentlich zu schützenden Pflanzen, gesellen sich oftmals viele neue, ebenfalls seltene und auch geschützte Pflanzen hinzu.


Zu der oben erwähnten Landschaftspflege werden auch fachgerechte Obstbaumschnitte und die Pflege von Kopfweiden und anderen Kopfbäumen angeboten. Auch bin ich ihr Ansprechpartner bei Renaturierungsmaßnahmen, bzw. der Rückversetzung eines Biotops in seinem ursprünglichen Zustand.


Kartierungen
Als freiberuflicher Ingenieur werden auch ökologische Kartierungen angeboten. Auf Wunsch können weitere Experten des jeweiligen Fachgebiets hinzugezogen werden.

Referenzen liegen in der Feldhamsterkartierung, Rebhuhnkartierung und Rebhuhntelemetrie vor.

 
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